Themen: , , , ,

Voraussetzung für die Kostenübernahme einer Fahrt ist die zwingende medizinische Notwendigkeit sowie die vorherige Genehmigung der Krankenkasse. Ausnahmefälle hat der G-BA in Richtlinien festgelegt.

Neben Fahrtkosten zur stationären Behandlung können Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung übernommen werden – z.B. zur Strahlentherapie, Chemotherapie oder ambulanten Dialysebehandlung.
Wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) besitzen oder die Pflegestufe 2 oder 3 nachweisen können, werden die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung erstattet – dies auch ohne Schwerbehindertenausweis mit den relevanten Merkzeichen bei Vorliegen einer vergleichbar schweren Beeinträchtigung der Mobilität.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen im Allgemeinen Fahrkosten bei

  • Leistungen, die stationär erbracht werden
  • Rettungsfahrten zum Krankenhaus auch ohne stationäre Behandlung
  • Krankentransporten mit aus medizinischen Gründen notwendiger fachlicher Betreuung oder in einem Krankenwagen
  • Fahrten zu einer ambulanten Behandlung sowie bei Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung oder einer ambulanten Operation im Krankenhaus, wenn dadurch eine an sich gebotene stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wird.