Es gibt drei unterschiedliche Heimtypen: das Altenwohnheim, das Altenheim und das Pflegeheim. Die meisten Einrichtungen bieten heutzutage eine Kombination dieser drei traditionellen Heimtypen an, da die Pflege immer weiter in den Vordergrund rückt.

Altenwohnheim:
Hier leben die Bewohner weitgehend eigenständig in kleinen Wohnungen mit eigener Küche und Nasszelle Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Mahlzeiten in Gesellschaft der anderen Bewohner in Gemeinschaftsräumen einzunehmen.

Altenheim:
Dieses Zuhause gewährleistet älteren Menschen, die ihren Haushalt nicht mehr eigenständig führen wollen oder können, pflegerische Betreuung und hauswirtschaftliche Unterstützung. Hier leben die Bewohner oft in ihren eigenen kleinen Wohnungen oder Appartements.

Pflegeheim:
Dies ist eine Stätte, in der ältere Menschen, schwer chronisch Kranke oder geistig und körperlich (schwerst-)behinderte Menschen leben. Sie werden täglich 24 Stunden versorgt und gepflegt. Eine hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung ist rund um die Uhr gewährleistet. Bewohner leben üblicherweise in Einzel- oder Doppelzimmern, in die häufig eigene Möbel mitgenommen werden dürfen.

Medizinische Versorgung in Pflegeheimen:
Die Sicherung der medizinischen Versorgung unterscheidet sich nicht von der für andere Versicherte: Die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen sowie die Kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung haben die medizinische Versorgung auch in Pflegeheimen sicherzustellen. Bewohner von Pflegeheimen haben eine freie Arztwahl.

Stationäre Pflegeinrichtungen können Kooperationsverträge mit geeigneten vertragsärztlichen Leistungserbringern schließen, wobei sie den Pflegekassen mitteilen müssen, wie die haus-, fach- und zahnärztliche Versorgung sowie die Versorgung mit Arzneimitteln organisiert sind.