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Übertragung und: Wie kann man sich schützen?
Die Übertragung der Influenzaviren erfolgt über Tröpfcheninfektion. Schon beim Niesen oder Husten können die Erreger auch auf die Hände gelangen und dann durch direkten Kontakt oder durch die Hände übertragen werden.
Unter Kindern und Jugendlichen verbreitet sich eine Influenzainfektion besonders schnell. Daher sollten kranke Kinder nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen.
Häufiges Händewaschen und das Husten in den Ärmel anstatt in die Hand wird empfohlen und senkt das Verbreitungsrisiko.

Symptome:
„Ein Krankheitsverdacht liegt dann vor, wenn Atembeschwerden (starker Husten) mit oder ohne Fieber im zeitlichen Zusammenhang zu möglichen Kontakten mit erkrankten Personen im engeren privaten oder beruflichen Umfeld auftreten, die zu einer Ansteckung mit dem neuen Influenzavirus geführt haben könnte“.

Test:
Bei Schnelltests muss zwischen der patientennahen Diagnostik mittels Antigennachweis und dem Fremdkörper-Test im virologischen Labor unterschieden werden.
Der Schnelltest beschränkt sich auf die rasche Verfügbarkeit von Hinweisen auf eine Erkrankung bei positivem Testergebnis. Unabhängig von diesem ist eine weiterführende Labor-Untersuchung (mittels PCR) erforderlich.

Hieraus folgen dann therapeutische Behandlung für den Patienten oder Schutzmaßnahmen für die öffentliche Gesundheit, wie z.B. (häusliche) Quarantäne von Kontaktpersonen.

Therapie:
Antivirale Tabletten – spätestens nach 48 Stunden nach Auftreten der Symptome

Kosten:
Der Schnelltest wird nicht über die gesetzliche Krankenkasse bezahlt, sondern ist durch die Krankenkasse des Patienten auf Basis einer Privatrechnung zu übernehmen.

Ob weiterführende Laboruntersuchungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, hängt u.a. vom Zustand des Patienten und vom Zeitpunkt des Abstrichs ab.