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Cellulitis ist eine Entzündung der Lederhaut, des Unterhautbinde- sowie des Unterhautfettgewebes. Typisch sind (meist schmerzempfindliche) Rötungen und Schwellungen an den betroffenen Hautpartien. Begleiterscheinungen sind häufig Fieber sowie allgemeines Krankheitsgefühl.

Verursacht wird eine Cellulitis durch Bakterien wie Staphylokokkus aureus, aber auch Streptokokken und andere Bakterien. Eine Infektion entsteht meist aus einer kleinen Wunde oder einem beschädigten Hautareal, über das Bakterien in den Körper und somit auch in tiefere Hautschichten eindringen können (Wundrose). Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko.

Üblicherweise findet sich eine Cellulitis an Beinen und Armen, kann jedoch auch im Gesicht und ande-ren Körperstellen auftreten. Die Erkrankung betrifft Frauen wie Männer gleichermaßen und kommt in wenigen Fällen auch bei Kindern vor.

Behandlung: Eine Cellulitis sollte schnellstmöglich ärztlich behandelt werden!

Medikamentös: In den meisten Fällen Gabe von Antibiotika bzw. einer Kombination verschiedener Anti-biotika-Präparate.

Unbehandelt kann sich die Entzündung bis auf die Muskeln ausdehnen, zu einer Blutvergiftung führen wie auch das Absterben betroffenen Gewebes nach sich ziehen.

Vorbeugung: Untersuchen Sie Ihre Haut immer wieder auf Rötungen und beobachten Sie vorhandene Wunden. Bei Schmerzen oder einer Ausbreitung der Rötung sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Unter Cellulite – umgangssprachlich auch Orangenhaut genannt – leiden nahezu 90 % aller Frauen: Hierbei handelt es sich um eine Bindegewebsschwäche. Die sichtbaren Unebenheiten, vorwiegend auf den Oberschenkeln sowie am Gesäß, sind Fettansammlungen in der Haut und dem sich darunter be-findlichen Bindegewebe.

Ursachen: Hormone (Östrogene) – Rauchen – Bewegungsmangel – ungesunde Ernährung.

Weibliches Fettgewebe ist gegenüber männlichem Fettgewebe in deutlich größeren und senkrecht verlaufenden Bindegewebsstrangkammern angeordnet. Jede Kammer enthält eine Vielzahl an Fettzellen, die von Bindegewebssepten begrenzt werden. Sind diese Fettkammern überfüllt, entstehen Auswölbungen in Richtung Leder- und Oberhaut, die sich dann in Dellen zeigen.

Therapie: Cellulite lässt sich nicht gänzlich verhindern, dennoch kann man sie einschränken bzw. früher aufhalten. Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige Massagen können die Mikrozir-kulation verbessern, die Dicke des Fettgewebes reduzieren, das Bindegewebe kräftigen und die Haut glätten. Betroffene sollten Zucker/Süßigkeiten, fette Lebensmittel, Alkohol, Weißmehlprodukte sowie Schweinefleisch (in jeder Form) vermeiden.

Wichtig: Mit zunehmendem Lebensalter sinkt der Hormonspiegel, wodurch die Haut unelastischer und faltiger wird.