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Regelmäßige Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen in Statistiken (hier die Zahlen aus dem Jahr 2008) , woran Menschen auf der ganzen Welt sterben.

Besonders in Entwicklungsländern zählen hierzu noch Krankheiten, die in Industrieländern nahezu gänzlich verschwunden sind – oder zumindest mit entsprechender medizinischer Behandlung und Medikamenten geheilt werden können. In reicheren Ländern hingegen sterben Menschen häufiger an den Folgen der sogenannten „Zivilisationskrankheiten“.

Die ischämische (koronare) Herzkrankheit ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, die üblicherweise in Folge von Arteriosklerose entsteht. Folgeerkrankungen: verschlechterte Durchblutung, verminderte Sauerstoffversorgung des Herzens, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt sowie plötzlicher Herztod. Todesfälle an den Auswirkungen dieser Erkrankungen: 7,25 Millionen Menschen.

Schlaganfall – er ist nicht nur einer der häufigsten, sondern auch einer der gefährlichsten Todesursachen. Ursache: plötzlicher Sauerstoffmangel in den Nervenzellen. Todesfälle: 6,15 Millionen Menschen.

Erkrankungen der Atemwege – Grippe, Erkältungen, Lungenentzündungen, aber auch Asthma und Allergien. Mangels medizinischer Versorgung sterben daran gerade in Entwicklungsländern vor allem Kinder und alte, schwache Menschen. In westlichen Ländern sind Lungenentzündungen und Grippe eher tödlich für ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem .Todesfälle: 3,46 Millionen Menschen.

„Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ COPD: Dies fasst sowohl die chronische Bronchitis als auch das Emphysem (Lungenüberblähung) zusammen. Bei der COPD verengen sich die Bronchien zunehmend immer mehr, was schließlich zu einer Überblähung der Lunge und dadurch zu Atemnot führt. Todesfälle: 3,28 Millionen Menschen.

Durchfall-Erkrankungen: Salmonellenvergiftung, Ruhr, Cholera, Typhus, Darmtuberkulose, vorwiegend durch den Verzehr von unhygienisch zubereiteter Nahrung. Besonders gefährlich: Durch den anhaltenden Flüssigkeitsverlust verliert der Körper mehr Wasser, als er aufnehmen kann und trocknet so innerlich aus. Todesfälle: 2,46 Millionen Menschen, darunter viele Kinder.

HIV und AIDS: Der Erreger HIV (Auslöser für die Immunschwäche) kann sexuell, durch verunreinigte Bluttransfusionen oder nicht desinfizierte medizinische Geräte (z.B. Spritzen) übertragen werden. Bricht die Krankheit AIDS aus, führt sie früher oder später zum Tod. AIDS ist behandelbar, aber nach wie vor nicht heilbar. Todesfälle: 1,78 Millionen Menschen.

Tuberkulose (Schwindsucht): bakterielle, hochansteckende Infektionskrankheit, die vorwiegend die Lungen befällt. Übertragung durch Tröpfcheninfektion, die besonders für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder einer genetisch bedingten Anfälligkeit gefährlich ist. In etlichen Entwicklungsländern gibt es kaum entsprechende medizinische Versorgung. Todesfälle: 1,34 Millionen Menschen.

Stoffwechselerkrankung Diabetes (Zuckerkrankheit): Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerspiegel erhöht, was auf Dauer zu Schäden an Organen und Nerven führt. Spätschäden: Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfälle und Nierenschäden. Gerade bei Altersdiabetes kann man den Gesundheitszustand verbessern, indem man Ernährung und Lebensstil ändert. Dennoch starben 1,26 Millionen Menschen.

Verkehrsunfälle: die Zahlen der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang sind rückläufig – u.a. durch sicherere Fahrzeuge und Straßen, erhöhte Vorsicht, Helmpflicht, etc.. Gemeldete Todesfälle weltweit: 1,21 Millionen Menschen.