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Vor allem nach wärmeren Wintern treten sie vermehrt auf. Entgegen der landläufigen Meinung, fallen sie nicht etwa von den Bäumen herab, sondern befinden sich im Gras und in niedrigen Sträuchern. Es gibt bestimmte Landstriche in Bayern, in denen die Infektionsgefahr häufiger ist (z.B. Bayerischer Wald, Passau, Altwasser der Donau).

Ca. 2% der Zecken sind in diesen sog. Endemiegebieten infiziert und können den FSME-Virus und somit die gefährliche Frühsommer- Encephalitis (Hirnhautentzündung) übertragen.

Der einzige Schutz ist die rechtzeitige Schutzimpfung.

Der heutige Impfstoff wird sehr gut vertragen. Auch Kleinkinder können schon geimpft werden. Es sind zwei Impfungen im Abstand von 4 Wochen und eine dritte Injektion nach einem Jahr erforderlich. Danach reicht eine Auffrischimpfung alle 4 Jahre.

Die Impfung wird von den Krankenkassen übernommen. Sie ist kostenlos.